Eine wundervolle Zeit, die ein Leben lang bleibt
Spanienaustausch nach Mérida

A
m 5. Februar 2026 begann für uns, einige Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10.5 und 10.6, um 4 Uhr morgens der Schüleraustausch nach Spanien, genauer gesagt nach Mérida in der südwestlichen Region Extremadura. Begleitet wurden wir von unseren Spanischlehrerinnen Frau Batista und Frau Meyer. Die Vorfreude auf eine Woche Spanien war bei uns allen sehr groß und nach einer langen und anstrengenden Reise kamen wir am Nachmittag um 16.00 Uhr bei der Partnerschule IES Albarregas an und lernten unsere Gastfamilien und Austauschpartner kennen.
Den Freitag verbrachten wir zuerst in der Schule. Wir wurden dort vom Schulleiter und den spanischen Lehrerinnen herzlich empfangen und begrüßt und wir aßen zum Frühstück Churros con chocolate. Um uns untereinander besser kennenzulernen, spielten wir zum Beispiel Spiele in der Sporthalle, tanzten zusammen und bastelten Mosaike aus Papier. Anschließend hatten wir Freizeit, um beispielsweise in Gruppen Essen zu gehen.
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Das Wochenende planten unsere Austauschschüler individuell. Einige Schüler machten einen Ausflug in die Nachbarstädte oder unternahmen Aktivitäten in Mérida. Wir hatten an diesem Wochenende sehr viel Spaß, Spanien zu erkunden und ein bisschen durch die spanischen Geschäfte zu bummeln.
Mit einigen Schülern schauten wir uns auch ein Fußballspiel von Mérida AD an. Die Mannschaft hat zum Glück gewonnen und nach dem Spiel konnten wir noch mit einem Spieler reden, der zufällig auch aus Deutschland kam.

Obwohl das Wetter insgesamt nicht so ganz mitspielte, konnten wir viel von der Umgebung erkunden und die Zeit sehr gut nutzen.
In der nächsten Woche waren wir meist vormittags bis zum späten Nachmittag mit der Klasse und unseren Austauschschülern unterwegs und unternahmen verschiedene Ausflüge und Aktivitäten innerhalb und außerhalb Méridas.
Unter anderem fuhren wir mit dem Bus nach Cáceres, wo wir eine Stadtführung machten. In Malpartida de Cáceres wurden wir vom Bürgermeister im Rathaus empfangen und wir wurden eingeladen, die Patatera Wurst zu probieren, eine Spezialität aus der Region Extremadura. Das war richtig lecker.
In Malpartida de Cáceres besuchten wir auch das zeitgenössische Museum Vostell, welches dem Werk des deutschen Malers, Bildhauers und Happeningkünstlers Wolf Vostell gewidmet ist.
An einem anderen Tag besuchten wir das Teatro Romano in Mérida, das uns sehr beeindruckt hat, sowie das Museo Romano, ein Museum, welches die Geschichte der Römer in Mérida zeigt.
Die restliche Zeit verbrachten wir oft in der Schule. Beispielsweise gingen wir an einem Tag für drei Stunden mit unseren Austauschschülern in den Englischunterricht oder erkundeten die Schule in Kleingruppen. Dabei sind uns die Unterschiede zwischen dem Aufbau des spanischen Unterrichts und der Schule im Gegensatz zur deutschen besonders aufgefallen. Zum Beispiel nennen die Schüler ihre Lehrer beim Vornamen und duzen sie und die Klassen sind kleiner als in Deutschland.
Die Nachmittage und Abende werden uns noch lange in Erinnerung bleiben, denn wir hatten super viel Spaß gemeinsam dort die Zeit zu verbringen und den spanischen Lebensstil kennenzulernen und mitzuerleben.
Zum Schluss wollten wir einmal Danke sagen für diese wundervolle Zeit, die ein Leben lang unvergessen bleiben wird. Wir konnten nicht nur einen Einblick in die spanische Kultur und einen völlig anderen Alltag bekommen, sondern haben dort Freunde für’s Leben gefunden. Diese Erfahrungen sind unbeschreiblich wertvoll und haben unseren Horizont erweitern lassen.
Im April kommen unsere spanischen Austauschpartner für eine Woche zu uns nach Lilienthal und unsere Vorfreude auf den Rückaustausch wird nun immer größer.
Emilia Jochens
Weitere Eindrücke von unserer Reise









































































