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Elterninformation:
Der
Übergang
von
der Grundschule zum Gymnasium
Liebe
Eltern,
wir
freuen uns, dass Sie erwägen, Ihr Kind unser Gymnasium besuchen zu lassen.
Bei
Ihrer Entscheidung werden Sie durch eine Schullaufbahnempfehlung der
abgebenden Grundschulen unterstützt. Diese Empfehlung beruht auf den
Erkenntnissen, die die Kolleginnen und Kollegen an den Grundschulen über
Ihr Kind gewonnen haben. Sie sollten diese sehr ernst nehmen, auch wenn die
Entscheidung letzten Endes bei Ihnen liegt.
Die
Auswahl der Schulform ist sicher eine wichtige Entscheidung für die Zukunft
Ihres Kindes. Wegen der Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Formen in
Niedersachsen ist aber garantiert, dass auch in späteren Schuljahrgängen
ein Schulformwechsel möglich ist, falls sich herausstellen sollte, dass
falsch gewählt wurde.
Die
folgenden Informationen können und wollen eine kompetente
Schullaufbahnempfehlung nicht ersetzen, sie sollen Ihnen lediglich eine
kleine Hilfestellung geben und Ihnen die wichtigsten Punkte verdeutlichen,
auf die es im Gymnasium ankommt.
Ziele
der gymnasialen Bildung
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Der
Bildungsgang des Gymnasiums ist auf das Abitur am Ende des 12. Schuljahres
ausgerichtet.
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Danach
sollen Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, entweder ein
wissenschaftliches Studium an einer Hochschule oder eine entsprechende
Berufsausbildung zu absolvieren.
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Die
Schüler und Schülerinnen bilden in der Profiloberstufe individuelle
Schwerpunkte (sprachlich, naturwissenschaftlich, musisch-künstlerisch oder
gesellschaftswissenschaftlich).
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Das
Gymnasium vermittelt eine breite und vertiefte Allgemeinbildung.
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Gefördert
wird selbstständiges Lernen mit Vorbereitung auf wissenschaftliches
Arbeiten.
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Es
wird die Fähigkeit vermittelt, theoretisch zu denken und komplexe Zusammenhänge
zu erfassen und zu formulieren.
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Erwartet
wird die Bereitschaft, erhöhte Verantwortung für sich und andere zu
tragen.
Im
Folgenden möchten wir Ihnen einige Punkte nennen, die Ihnen bei Ihrer
Entscheidung helfen können. Dabei sind die genannten Anforderungen natürlich
altersgemäß zu verstehen.
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Ihr
Kind wird Schüler oder Schülerin einer neuen Gruppe an einer großen
Schule werden. Regeln sollen eingehalten werden und bei Konflikten sollen
angemessene Lösungen gefunden werden können.
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Ihr
Kind ist in Klasse 5 am Gymnasium nur noch mit den Kindern zusammen, die in
der Grundschule in Deutsch, Mathematik und Sachkunde gute bis sehr gute
Noten hatten.
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Wird
ein Kind am Anfang überfordert,
verliert es schnell die Lust am Lernen, ist frustriert und kann leicht
scheitern.
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Wenn
ein Kind ein schnelles Auffassungsvermögen hat, sich abstrakte Dinge (z.B.
Begriffe, Vorgänge oder Zahlen) vorstellen kann, Zusammenhänge erkennt
und daraus eigene Ideen entwickelt sowie seine Meinung begründet vertritt,
kann es im Unterricht mit Freude und Erfolg mitarbeiten.
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Hat
Ihr Kind Freude am Lernen, zeigt sich das z.B.
in Ausdauer, Gründlichkeit und Eigeninitiative, aber auch im regelmäßigen
Anfertigen der Hausaufgaben .
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Auch
der Wunsch Ihres Kindes sollte natürlich berücksichtigt werden. Die
Entscheidung müssen allerdings Sie, die Eltern, ganz allein treffen. Ein 9-
oder 10-jähriges Kind ist damit überfordert.
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Man
muss nicht sofort das höchste Ausbildungsziel (das Abitur) vor Augen haben,
sondern kann den "Abschluss nach der 9. Klasse" anvisieren. Nach
diesem Abschluss ist Ihr Kind reifer und kann mitentscheiden. Es erkennt
selbst, wo seine Stärken und Vorlieben liegen. Der Weg über die neue
Oberschule ermöglicht auch weiterhin das Abitur nach 13 Jahren.
Auf
folgende Fragen sollten sie überwiegend mit „Ja“ antworten können
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Mein
Kind kann sich über einen längeren Zeitraum auf
eine Sache konzentrieren (z.B. beim Spielen oder wenn es mir hilft).
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Mein
Kind erreicht sehr gute oder gute Zensuren ohne
großen Aufwand.
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Mein
Kind setzt sich gerne und freiwillig
an seine Hausaufgaben und findet nicht viele Dinge, die erst noch
erledigt werden müssen.
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Mein
Kind kann seine Hausaufgaben alleine
und zügig anfertigen und muss nicht häufig nachfragen bei
Eltern/Geschwistern/Mitschülern/Nachhilfe.
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Mein
Kind ist meistens ruhig und gelassen,
wenn es von den in der Schule geforderten Leistungen berichtet. Magen- oder
Kopfschmerzen stehen in keinem Zusammenhang mit schulischen Terminen (z.B.
Klassenarbeiten).
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Mein
Kind kann und will sich den gegenwärtigen und neuen schulischen
Herausforderungen stellen.
JST/WLF/HRT
01.02.2011
Quellen:
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Schullaufbahnempfehlung.
Information/Anregung/Hilfen. Niedersächsisches
Kultusministerium
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http://gymnasium-walsrode.de/alt/seiten/aktuelles/Elterninfo/Leitfaden2006.pdf
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http:/www.kgs-stuhr.de
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http://www.gsoberergraben.rv.schule-bw.de/weitschul.htm
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http://contenido.hofenfels.de/contenido/cms/front_content.php?idcat=220
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