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Geographische
Lage: 53° 10`5 ``N; 8°58`16``O

Standort:
Raum: 201 / 202
Geographische
und geowissenschaftliche Phänomene und Prozesse, wie z.B. Klimawandel,
Erdbeben, Hochwasser und Stürme aber auch Globalisierung, europäische
Integration, Bevölkerungsentwicklung, Migration, Disparitäten und
Ressourcenkonflikte prägen unser Leben und unsere Gesellschaft auf dem
Planeten Erde in vielen Bereichen. Die genannten Prozesse erhalten ihre
Dynamik aus den Wechselwirkungen zwischen naturgeographischen
Gegebenheiten und menschlichen Aktivitäten.
Als
Leitziel des Erdkundeunterrichts wird die Entwicklung raumverantwortlichen
Handelns gesehen. Dazu ist zum einen ein
Verständnis des Systems Erde erforderlich, zum anderen ein Verständnis
gesellschaftlicher Systeme in ihren wesentlichen raumprägenden
Grundstrukturen.
Das
Fach Erdkunde leistet wesentliche Beiträge zu fächerübergreifenden und
fächerverbindenden Bildungsaufgaben.
Siehe:
Kerncurriculum für das Gymnasium
Schuljahrgänge 5-10 Fach
Erdkunde Gymnasium
Niedersachsen

Das
Fach Erdkunde unterrichten:
Barho,
Ilse-Renate
Gebler, Ingrid
Kohlhase, Dorothee
Dr.Kowasch, Matthias
Mestmacher,
Petra
Striepke, Andrea
Thorun, Jan
Die
Stundentafel
(neu):
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Klasse
|
Wochenstunden
|
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5
|
2
|
|
6
|
2
|
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7
|
1
|
|
8
|
1
|
|
9
|
2
|
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10
|
2
|
Jahrgang
11 und 12:
Kurs
auf normalem Niveau: 4 Stunden
Kurs
auf erhöhtem Niveau: 4
Stunden
Bücher:
Terra,
Gymnasium Niedersachsen 5/6, 7/8, 9/10,
Klett-Verlag
Atlas:
Diercke Weltatlas
Themenhefte
für die Kursstufe

Unterrichtsgestaltung
mit dem Kerncurriculum
Der
Unterricht soll die grundsätzliche Zielsetzung raumverantwortlichen
Handelns durch überprüfbare Kompetenzen erfüllen, die miteinander
verflochten sind:
Fachwissen
und räumliche
Orientierung als
inhaltsbezogene Kompetenzbereiche sind Grundlage raumverantwortlichen
Handelns.
Deren
Verfügbarkeit wird durch die Verbindung mit den prozessbezogenen
Kompetenzen erreicht. Das heißt, Erkenntnisgewinnung erfolgt durch Methoden,
Erkenntnissicherung durch Kommunikation,
Erkenntnisvertiefung durch Bewertung
und Beurteilung.
Das
Kerncurriculum soll gewährleisten, dass ein Gesamtbild lokaler,
regionaler und globaler Räume entwickelt und gefestigt wird. So wird
sichergestellt, dass am Ende des Schuljahrgangs 10 ein „Weltbild“
im Sinne der geographischen Allgemeinbildung vorhanden ist.
Siehe:
Kerncurriculum für das Gymnasium
Schuljahrgänge 5-10
Fach Erdkunde
Gymnasium Niedersachsen

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Stufe
|
Schwerpunkte
|
Raumbezüge
|
VorherrschendeBetrachtungs-und
Vermittlungsweisen
|
Vorherrschende
Raumeinheiten
|
|
5/6
|
Grundlegende
Mensch-Raum-Beziehungen
|
Nahraum
Niedersachsen
Deutschland
Europa
Welt
|
physiognomisch
|
Einzelbeispiele
Lebensräume
Landschaften
|
|
7/8
|
Auseinandersetzung
mit Naturbedingungen,
Gestaltung
von Kulturräumen
|
Europa
Afrika
Lateinamerika
|
kausal
beschreibend
und erläuternd
|
Einzelbeispiele
Landschaften
Regionen
Großräume
|
|
9/10
|
Komplexe
Mensch-Raum-Beziehungen
Regionale
und globale Verflechtung
|
Deutschland
in Europa
EU
Nordamerika
Asien
Welt
|
funktional
erläuternd,
beurteilend
und bewertend
|
Regionen
Staaten
Großräume
Welt
Virtuelle
Räume
|

Die
Unterrichtsinhalte:
|
Klasse
|
Kapitel
|
Kapitel
|
|
5
|
Erdkunde
– dein neues Fach
Sich
orientieren
Unsere
Erde
An
der Nordsee
|
Wetter
Leben und arbeiten auf dem Land
Wo viele Menschen leben und arbeiten
|
|
6
|
Wo
man Ferien macht
Europa -
ein Kontinent
Klima- und Naturräume in Europa
|
Wirtschaft
in Europa
Städte in Europa
|
|
7
|
Leben
in der Kalten Zone
Leben in der gemäßigten Zone
Leben in den Subtropen
|
Leben
in den Tropen
Klima
und Vegetationszonen der Erde
|
|
8
|
Endogene
Kräfte
Exogene Kräfte
Die
Ozeane
|
Die
Stadt
Australien
|


Siehe
Stoffverteilungspläne unter: www.klett.de
|
Klasse
|
Kapitel
|
Kapitel
|
|
9
|
USA
Tansania
Die Welt im 21. Jahrhundert
|
Klüfte
überwinden
Volksrepublik
China
|
|
10
|
Indien
Russland
Disparitäten in Europa
|
Wirtschaft
im Wandel
Klimawandel
|

Ausblick
: Öffnung des Unterrichts
Außerschulische
Lernorte bieten Möglichkeiten das Fachwissen und die
räumliche Orientierung zu
verbessern. Exkursionen sind Bestandteil des Unterrichts, Referenten
werden herangezogen, Museen und Ausstellungen
besucht. In der Kursstufe werden Tagesexkursionen und
Studienfahrten mit geographischen Inhalten durchgeführt.
Beispiele
für Exkursionen: Zeche Zollverein Essen,
Hafencity Hamburg, Harz, Elbsandsteingebirge,
Städte wie Bremen, Berlin, Dresden, Rom und Istanbul.
Siehe
Anhang:
Exkursionsberichte
(Powerpoint-Präsentation)
schneller
zu laden als pdf-Datei

Rahmenthemen
für die Kursstufe:
Für
die schriftliche Abiturprüfung werden landesweit einheitliche Aufgaben
gestellt. Grundlage der Abiturprüfung sind die Rahmenrichtlinien (RRL)
und Einheitliche Prüfungsanforderungen (EPA).
Für
das Fach Erdkunde wurden folgende Rahmenthemen formuliert:
Thema
1: Räumliche Disparitäten in Deutschland und Europa
Thema
2: Räume und Staaten unterschiedlichen Entwicklungsstandes
Thema
3: Aktionsraum Erde
Die
thematischen Schwerpunkte werden landeseinheitlich gestellt, sie sind den
Rahmenthemen zugeordnet (Zentralabitur).
Für
die schriftliche Abiturprüfung 2010
gelten folgende thematische Schwerpunkte:
- Wirtschaftsräumliche
Strukturen und Prozesse in Deutschland
- Entwicklungsbedingungen
in Trockenräumen Nordafrikas und Vorderasiens
- Russland
und China: Zwei Weltmächte im Wandel
Thematischer Schwerpunkt 1:
Russland und China: Zwei Weltmächte im Wandel
Russland
o
Bevölkerungsverteilung: Gunst- und Ungunsträume mit ihren
prägenden Geofaktoren
o
Aspekte rohstofforientierter Raumerschließung: Raumweite,
naturräumliche Herausforderungen, Auswirkungen auf Wirtschaft und Verkehr
o
Der Transformationsprozess und seine
wirtschaftsstrukturellen Auswirkungen
o
Russlands Stellung in der Weltwirtschaft
China
o
Bevölkerungsverteilung: Gunst- und Ungunsträume mit ihren
prägenden Geofaktoren
o
Demografische Entwicklung und Tragfähigkeit
o
Wirtschaftlicher Wandel und seine räumlichen, sozialen und
ökologischen Auswirkungen
o
Chinas wachsende Bedeutung in der Weltwirtschaft
Thematischer
Schwerpunkt 2: Entwicklungsbedingungen in Trockenräumen Nordafrikas und
Vorderasiens
o
Naturräumliche Grundlagen der landwirtschaftlichen Nutzung
o
Ressource Wasser als Konfliktpotenzial
o
Ressource Öl als Entwicklungsfaktor
o
Demografische Strukturen und Entwicklungen
o
Ethnische und religiöse Einflüsse
o
Merkmale des Entwicklungsstandes
o
Weltwirtschaftliche Verflechtungen, Außenhandelsstrukturen
Thematischer
Schwerpunkt 3: Wirtschaftsräumliche Strukturen und Prozesse in
Deutschland
o
Bevölkerungsverteilung: Gunst- und Ungunsträume mit ihren
prägenden Geofaktoren, Gliederung Deutschlands in wirtschaftsstarke und
wirtschaftsschwache Räume
o
Standortfaktoren im Wandel: Strukturwandel in
altindustrialisierten Räumen, harte und weiche Standortfaktoren
o
Probleme und Perspektiven zentraler Räume: Gunstfaktoren
von Agglomerationen, ökologische Überlastung, Zuwanderung
o
Probleme und Perspektiven peripherer Räume:
Zentrum-Peripherie-Modell, Strukturschwäche, Abwanderung
o
Deutschland Stellung in der Weltwirtschaft
Für
die schriftliche Abiturprüfung 2011 gelten
folgende thematische Schwerpunkte:
- Wirtschaftsräumliche
Strukturen und Prozesse in Deutschland
- Wirtschaftsraum
USA in seiner globalen Verflechtung
- Entwicklungsbedingungen
und sozioökonomische Strukturen in Südostasien
Thematischer Schwerpunkt 1: Wirtschaftsräumliche
Strukturen und Prozesse in Deutschland
o
Bevölkerungsverteilung: Gunst- und Ungunsträume mit ihren
prägenden Geofaktoren, Gliederung Deutschlands in wirtschaftsstarke und
wirtschaftsschwache Räume
o
Standortfaktoren im Wandel: Strukturwandel in
altindustrialisierten Räumen, harte und weiche Standortfaktoren
o
Probleme und Perspektiven zentraler Räume: Gunstfaktoroen
von Agglomerationen, ökologische Überlastung, Zuwanderung
o
Probleme und Perspektiven peripherer Räume: Strukturschwäche,
Abwanderung
o
Deutschlands Stellung in der globalisierten Wirtschaft
Thematischer Schwerpunkt 2: Der
Wirtschaftsraum USA in seiner globalen Verflechtung
o
Kennzeichen der wirtschaftlichen Vormachtstellung
o
Standortfaktoren im Wandel – räumliche und strukturelle
Auswirkungen:
o
Industrialisierung
der Landwirtschaft und ihre Auswirkungen auf den Agrarweltmarkt
o
Alte und neue Industriestandorte im Kontext der
Globalisierung
o
USA als Ziel ausländischer Investitionen
o
Außenhandelsstrukturen und Handelsbeziehungen
o
Verbrauch und Verfügbarkeit energetischer und mineralischer
Ressourcen
Thematischer Schwerpunkt 3:
Entwicklungsbedingungen und sozioökonomische Strukturen in Südostasien
o
Naturräumliche und politische Gliederung
o
Demographische Strukturen und Entwicklungen
o
Unterschiedlicher Entwicklungsstand: Merkmale und Ursachen
o
Aktiv- und Passivräume Südostasiens
o
Metropolisierung als Folge weltwirtschaftlicher
Verflechtungen
o
Stellenwert Südostasiens in der globalisierten Wirtschaft
o
Entwicklungspotenziale und -perspektiven
Für
die schriftliche Abiturprüfung 2012
gelten folgende thematische Schwerpunkte:
- Räumliche
Disparitäten und Strukturwandel in Europa
- Entwicklungsbedingungen
und sozioökonomische Strukturen in Südostasien
- Siedlungsräume
in ihren Entwicklungen
Thematischer Schwerpunkt 1:
Entwicklungsbedingungen und sozioökonomische Strukturen in Südostasien
o
Naturräumliche
und politische Gliederung
o
Demographische Strukturen und Entwicklungen
o
Unterschiedlicher Entwicklungsstand: Merkmale und Ursachen
o
Aktiv- und Passivräume Südostasiens
o
Metropolisierung als Folge weltwirtschaftlicher
Verflechtungen
o
Stellenwert Südostasiens in der globalisierten Wirtschaft
o
Entwicklungspotenziale und –perspektiven
Thematischer
Schwerpunkt 2: Räumliche Disparitäten
und Strukturwandel in Europa
o
Grundzüge der naturräumlichen Gliederung
o
Tendenzen demographischer Strukturen und Entwicklungen
o
Wirtschaftssektoren im Wandel
o
Entwicklungen durch Tourismus
o
Agglomerationen in ihrer globalen Verflechtung
Thematischer Schwerpunkt 3:
Siedlungsräume in ihren Entwicklungen
o
Tendenzen der Siedlungsentwicklung im ländlichen Raum
Niedersachsens
o
Grundzüge der Raumordnung in Deutschland
o
Stadtentwicklung in Mitteleuropa im Überblick
o
Außereuropäische Stadtmodelle / Stadttypen
o
Verstädterung und Urbanisierung als globale Phänomene
o
Ökosystem Stadt
Für
die schriftliche Abiturprüfung 2013 wird es keine thematischen
Schwerpunktthemen geben. Es gelten die allgemeinen
Rahmenthemen als Grundlage. Basis ist das Kerncurriculum Klasse
5-10.
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