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Elterninformation:

Von der Grundschule zum Gymnasium?

 26.09.2007

Liebe Eltern,

Sie als die Erziehungsberechtigten entscheiden eigenverantwortlich, welche weiterführende Schule Ihr Kind besuchen soll.

Bei Ihrer Entscheidung werden Sie durch eine Schullaufbahnempfehlung der abgebenden Grundschulen unterstützt. Diese Empfehlung beruht auf den Erkenntnissen, die die qualifizierten Kolleginnen und Kollegen an den Grundschulen über Ihr Kind gewonnen haben. Sie sollten diese sehr ernst nehmen.

Die Auswahl der Schulform Hauptschule, Realschule oder Gymnasium ist sicher eine wichtige Entscheidung für die Zukunft  Ihres Kindes. Wegen der Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Formen in Niedersachsen ist aber garantiert, dass auch in späteren Schuljahrgängen ein Schulformwechsel möglich ist, falls sich herausstellen sollte, dass falsch gewählt wurde. Sie sollten dabei allerdings bedenken, dass ein solcher Wechsel in einen kürzeren oder längeren Bildungsgang erfahrungsgemäß immer Probleme mit sich bringt.

Die folgenden Informationen können und wollen eine kompetente Schullaufbahnempfehlung nicht ersetzen, sie sollen Ihnen lediglich eine kleine Hilfestellung für die Lektüre einer Schullaufbahnempfehlung oder –beratung sein und Ihnen die wichtigsten Punkte verdeutlichen, auf die es im Gymnasium ankommt.

Ziele der gymnasialen Bildung

¨       Der Bildungsgang des Gymnasiums ist auf das Abitur am Ende des 12. Schuljahres ausgerichtet.

¨       Danach sollen Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, entweder ein wissenschaftliches Studium an einer Hochschule oder eine entsprechende Berufsausbildung zu absolvieren.

¨       Die Schüler und Schülerinnen bilden in der Profiloberstufe individuelle Schwerpunkte (sprachlich, naturwissenschaftlich, musisch-künstlerisch oder gesellschaftswissenschaftlich).

¨       Das Gymnasium vermittelt eine breite und vertiefte Allgemeinbildung.

¨       Gefördert wird selbstständiges Lernen mit Vorbereitung auf wissenschaftliches Arbeiten.

¨       Es wird die Fähigkeit vermittelt, theoretisch zu denken und kompliziertere Zusammenhänge zu erfassen und zu formulieren.

¨       Erwartet wird die Bereitschaft, erhöhte Verantwortung für sich und andere zu tragen.

 Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Punkte nennen, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen können. Dabei sind die genannten Anforderungen natürlich altersgemäß zu verstehen.

¨       Wird ein Kind  am Anfang überfordert, verliert es schnell die Lust am Lernen, ist frustriert und wird leicht scheitern.

¨       Man muss nicht sofort das höchste Ausbildungsziel (das Abitur) vor Augen haben, sondern kann den "Abschluss nach der 9. Klasse" anvisieren. Nach diesem Abschluss ist Ihr Kind reifer und kann mitentscheiden. Es erkennt selbst, wo seine Stärken und Vorlieben liegen. Der Weg über die Realschule ermöglicht auch weiterhin das Abitur nach 13 Jahren.

¨       Ihr Kind ist in Klasse 5 am Gymnasium nur noch mit den Kindern zusammen, die in der Grundschule in Deutsch, Mathematik und Sachkunde gute bis sehr gute Noten hatten,

¨       Ihr Kind wird Schüler oder Schülerin einer neuen Gruppe an einer großen Schule werden. Es sollte sich deshalb nicht allzu leicht ablenken lassen. Regeln sollen eingehalten werden und bei Konflikten sollen angemessene Lösungen gefunden werden können.   

¨       Lernfreude zeigt sich z.B.  in Ausdauer, Gründlichkeit, Eigeninitiative, aber auch im regelmäßigen Anfertigen der Hausaufgaben .

¨       Wer ein schnelles Auffassungsvermögen hat, sich abstrakte Dingen (z.B. Begriffen, Vorgängen oder Zahlen) vorstellen kann, Zusammenhänge erkennt und daraus eigene Ideen entwickelt sowie seine Meinung begründet vertritt, kann im Unterricht mit Freude und Erfolg mitarbeiten.

¨       Natürlich sollte auch der Wunsch Ihres Kindes berücksichtigt werden. Die Entscheidung müssen allerdings Sie, die Eltern, ganz allein treffen. Ein 9- oder 10-jährigesKind ist damit völlig überfordert.

Auf diese Fragen sollten sie überwiegend mit „Ja“ antworten 

¨       Mein Kind kann sich über einen längeren Zeitraum auf eine Sache konzentrieren (z.B. beim Spielen oder wenn es mir hilft).

¨       Mein Kind erreicht sehr gute oder gute Zensuren ohne großen Aufwand.

¨       Mein Kind setzt sich gerne und freiwillig an seine Hausaufgaben und findet nicht tausend Dinge, die erst noch erledigt werden müssen.

¨       Mein Kind kann seine Hausaufgaben alleine und zügig anfertigen und muss nicht häufig nachfragen bei Eltern/Geschwistern/Mitschülern/Nachhilfe.

¨       Mein Kind ist meistens ruhig und gelassen, wenn es von den in der Schule geforderten Leistungen berichtet. Magen- oder Kopfschmerzen stehen in keinem Zusammenhang mit schulischen Terminen (z.B. Klassenarbeiten).

¨       Mein Kind kann und will sich den gegenwärtigen und neuen schulischen Herausforderungen stellen.

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Quellen:

¨        Schullaufbahnempfehlung. Information/Anregung/Hilfen. Niedersächsisches Kultusministerium

¨        http://gymnasium-walsrode.de/alt/seiten/aktuelles/Elterninfo/Leitfaden2006.pdf

¨        http:/www.kgs-stuhr.de

¨        http://www.gsoberergraben.rv.schule-bw.de/weitschul.htm

¨        http://contenido.hofenfels.de/contenido/cms/front_content.php?idcat=220

26.09.2007


Elterninformation zum Schulwechsel: 

Von der GS zum GY

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