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Schriftliche und nichtschriftliche Quellenarten


Quellen sind Zeugnisse der Vergangenheit. Sie sind aber in ihrer Vergangenheit verwoben mit dem einstigen Leben. Das bringt ihnen den Vorzug der Unmittelbarkeit, Detailgenauigkeit oder Nähe. Sie stammen aus der behandelten Zeit: Primärquellen.


Primärquellen können aber auch isoliert, undeutlich, missverständlich oder z.B. unwahr sein. Sie benötigen eine Klärung, eine Einordnung oder z.B. eine Bedeutungszuweisung, um sie in Zusammenhängen sehen zu können. Dies ist auch die Aufgabe der Sekundärliteratur, der Sekundärquellen.


In Archiven und Museen werden solche Quellen aus der Vergangenheit gesammelt, geordnet, ausgewertet und aufbewahrt. Aber auch was Eltern und Großeltern aus vergangenen Jahren erzählen, kann eine wichtige Quelle für das Wissen über die Vergangenheit sein. Die mündliche Überlieferung spielte in frühen Zeiten eine große Rolle, weil geschichtliche Ereignisse und Erfahrungen auf diese Weise weitergegeben und bewahrt wurden, bis man sie irgendwann einmal aufschrieb. Beispiele dafür sind die Geschichte des Trojanischen Krieges und die Abenteuer des Odysseus. Über lange Zeit hinweg wurden diese Geschichten durch wandernde Sänger in man Griechenland weitererzählt, bis sie schließlich aufgeschrieben und damit für uns zu einer wichtigen Quelle über das Leben im frühen Griechenland wurden.